Grünes Unternehmen – so rüsten Sie Stück für Stück um

Grünes Unternehmen – so rüsten Sie Stück für Stück um

Redaktion

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Kaum ein Thema beschäftigt Privatgesellschaft und Gewerbe so stark wie der Klimawandel. Es ist an der Zeit auf nachhaltige und grüne Unternehmen zu setzen, bei Verbrauchern ist der Wunsch danach groß. Schon jetzt machen sich immer mehr Menschen die Mühe zu vergleichen und geben Firmen den Vorzug, die grüner praktizieren. Wie Sie auch Ihr Unternehmen auf den Wandel vorbereiten und was Sie effektiv tun können, verraten wir Ihnen.

Kosteneffizient und nachhaltig – Gebrauchtkauf für die Firma

Zu den höchsten Ausgaben von produzierenden Unternehmen gehören Maschinen. Ob gigantische Bohrwerke, Bettfräsmaschinen und andere Produktionseinheiten – hier gehen Ressourcen verloren. Die Anschaffungskosten sind hoch, die CO2-Bilanz ebenfalls. Indem Sie benötigte Maschinen, wie die Fräsmaschine gebraucht kaufen, reduzieren Sie Ihren CO2-Fußabdruck deutlich. Darüber hinaus profitiert Ihr Betrieb von den niedrigeren Kosten. Achten Sie darauf, den Kauf bei eine Gebrauchtmaschinenhändler durchzuführen und nicht „privat“. So haben Sie den Vorteil, dass Ihnen ausschließlich aufbereitete Geräte zur Verfügung gestellt werden.

Nachhaltige Beschaffung – bewusst und verantwortungsvoll handeln

Nicht nur beim Maschinenkauf ist eine nachhaltige Beschaffungspolitik entscheidend für grüne Betriebe. Entscheiden Sie sich bewusst für Lieferanten, die ethisch verantwortungsvoll und umweltfreundlich agieren. Setzen Sie auf zertifizierte Materialien und Produkte, die unter den Gesichtspunkten der Ökologie und der sozialen Verträglichkeit produziert wurden. Denken Sie auch an Ihre Mitarbeiter, denen oft noch jeder Berührungspunkt zu solchen Themen fehlt. Führen Sie Schulungen durch, sensibilisieren Sie für das Thema und achten Sie darauf, dass in der Firma keine unnötige Verschwendung stattfindet.

Das über Nacht brennende Licht im Aufenthaltsraum, das lange laufende Wasser am Handwaschbecken und die Nutzung von in Plastik abgepackten Snacks sind zwar nur kleine Details, sie tragen aber insgesamt zur CO2-Bilanz von Betrieben bei. Das sind Bereiche, in denen Sie sofort tätig werden können, ohne lange Vorbereitungszeit!

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Optimiertes Abfallmanagement – leicht zu implementieren

Um als Betrieb mehr Nachhaltigkeit zu praktizieren, ist ein effektives Abfallmanagement von großer Bedeutung. Implementieren Sie Strategien zur Reduktion von Müll und fördern Sie die Wiederverwendung von Materialien. Das A und O ist die Einrichtung der Mülltrennung, wenn diese nicht bereits erfolgt. Damit unterstützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern senken mitunter die Betriebskosten. Abfälle entstehen häufig durch unbewusstes Handeln. Indem Sie für das Thema sensibilisieren und jeden im Betrieb darauf aufmerksam machen, sorgen Sie für mehr „grün“ im Unternehmen.

Langfristiges Ziel – Autarkie durch Photovoltaik und Solar fördern

Je nach Standort und situativen Gegebenheiten ist es für Unternehmen schneller oder langsamer möglich, erneuerbare Energien zu nutzen. Befindet sich Ihr Firmengebäude in optimaler Lage, setzen Sie auf Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Besteht die Möglichkeit nicht, achten Sie bei der Auswahl Ihres Energieversorgers auf gute Quellen. Ökostrom ist zwar teurer, verbessert aber die Bilanz Ihres Unternehmens. Denken Sie an dieser Stelle nochmal daran, Ihre Mitarbeiter zum Thema Stromverschwendung vorzubereiten.

Fazit: Unternehmen können eine Menge machen, um nachhaltiger zu praktizieren

Der Verbraucher allein wird den Klimawandel nicht stoppen und die CO2-Emissionen nicht ausreichend senken. Es sind vor allem Unternehmen gefragt, die bereit sind für neue Praktiken und Vorgehensweisen. Dank stellenweise vorhandener staatlicher Unterstützung sind die Chancen heute besser als jemals zuvor.

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